Teil II: Die zehn Workshops
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Reden ist ein Handwerk, und die naheliegenden Griffe sind oft die falschen.
EIN EHRLICHER BLICK NACH INNEN
Verspreche ich unter Druck gern Dinge, die ich nicht halten kann („das kriegen wir alles gelöscht”)?
Neige ich dazu, aus Fürsorge nachzufragen und Details ausmalen zu lassen? Genau das kann Beweise entwerten.
DIE FALLARBEIT
Ein Kind beginnt zu erzählen und sagt: „Aber du darfst es niemandem sagen, versprich es.”
1. Was antwortest du, ohne das Vertrauen zu brechen und ohne ein Versprechen zu geben, das du nicht halten darfst?
2. Welche der fünf Prinzipien (glauben, nicht etikettieren, wenig fragen, Schuld verorten, zugewandt bleiben) fällt dir am schwersten?
MEIN NÄCHSTER KLEINER SCHRITT
Mein nächster kleiner Schritt: Ich lerne den Satz für Sekunde 1 auswendig (Karte 4). Kann ich ihn? ja / fast / nein
MEINE SCHULE KONKRET
Wen an meiner Schule ziehe ich hinzu, wenn ein Gespräch mich überfordert? ____________
Habe ich Zugang zu Supervision oder kollegialer Beratung? ja / nein
Im Kollegium: Rollenspiel in Dreiergruppen (Kind, Lehrkraft, Beobachtung). Nach jeder Runde nur eine Rückmeldung: Was hat gutgetan?